Ziel
des Vereins ist es, kunst- und kulturinteressierte Frauen aus OWL
miteinander zu verbinden.
Neben den Vereinsstrukturen
gibt es öffentliche Bereiche, zu denen alle Frauen aus OWL
Zugang haben: die mailingliste, die "ein-seh-bar" und den monatlichen Stammtisch
(s.u.).
.
Entscheidungen werden
innerhalb der Vereinsstruktur getroffen.
Dazu gehören:
Arbeitsgruppen, Koordinierungskreis, Vorstand, Beirat, Mitgliederversammlung
- und natürlich steht hier auch noch "historisches"
Der Verein
Mitglied kann jede/r
werden: die aktive (= stimmberechtigte) Mitgliedschaft (Antrag)
ist auf Frauen begrenzt (wer nicht mitstimmen möchte oder männlich
ist, wird passives Mitglied (Antrag)). Der Vereinsbeitrag beträgt i.d.R.
30 Euro (für Geringverdienende: 15 Euro). Satzung
des Vereins (als .pdf).
Arbeitsgruppen
Um gleiche Interessen
zu bündeln wurden und werden Arbeitsgruppen gegründet.
Da viele verschiedene Frauen im Verein aktiv werden können
- spartenübergreifend, mit einer bestimmten Intention und/oder
überregional - bot es sich an, einzelne Arbeitsgruppen zu bilden.
In ihnen treffen sich Frauen, die an gleichen oder ähnlichen
Inhalten Interesse haben.
Die Arbeitsgruppen organisieren
sich selbst, informieren über ihre Aktivitäten (den Vorstand
oder Koordinierungskreis), benennen zwei Frauen, die über die
Treffen des Koordinierungskreises informiert werden und stimmberechtigt
sind. Welche Inhalte und Arbeitsformen eine Arbeitsgruppe hat, bestimmt
sie - innerhalb gesetzlicher Regelungen - selbst. Soweit möglich,
unterstützt der Verein - auf Antrag gegenüber dem Koordinierungskreis
- die Aktivitäten der Arbeitsgruppen sowohl finanziell als
auch organisatorisch.
Wer Interesse an einem
bestimmten Inhalt hat, sucht sich Gleichgesinnte, beschreibt gegenüber
dem Koordinierungskreis/Vorstand die Absicht, ggf. zeitliche Planung
sowie beabsichtigte oder denkbare Sponsoren, gibt auf jeden Fall
die Ansprechpartnerinnen an und meldet damit dem Koordinierungskreis/Vorstand
eine neue Arbeitsgruppe. Ansprechpartnerinnen müssen nicht
bei jedem Treffen des Koordinierungskreises anwesend sein - sollten
aber die Informationen soweit möglich aus der Arbeitsgruppe
in den Koordinierungskreis und umgekehrt tragen. Der Koordinierungskreis
entscheidet vorläufig, ob die Arbeitsgruppe stimmberechtigt
an den Sitzungen teilnehmen kann. Die nächste Mitgliederversammlung
muss diese Entschiedung noch einmal bestätigen.
Koordinierungskreis
Zentrales Gremium ist
der Koordinierungskreis. Er tagt derzeit monatlich am dritten Dienstag
des Monats (derzeit um 19 Uhr in der Bürgerwache Siegfriedplatz,
Bielefeld). Möglichst zwei Mitglieder einer Arbeitsgruppe werden
dazu per e-mail eingeladen (incl. Tagesordnung), um in diesem Gremium
die größeren Aktionen des Vereins (sowohl Anträge
für das nächste Jahr als auch Veranstaltungen) abzusprechen
- und möglichst zwischen verschiedenen Interessen einen Ausgleich
zu schaffen, Informationen rechtzeitig möglichst vielen mitzuteilen,
ein Bindeglied zwischen verschiedenen Arbeitsgruppen zu bilden etc.
Die Teilnahme am Koordinierungskreis ist für die Vertreterinnen
nicht zwingend - andererseits ist der Koordinierungskreis erst beschlussfähig,
wenn je 1 Frau aus 2 verschiedenen Arbeitsgruppen sowie mindestens
ein Vorstandsmitglied anwesend sind. Das Ergebnis-Protokoll des
Treffens wird (ebenfalls per e-mail) baldmöglichst verschickt
(vor dem nächsten Treffen).
Entscheidungen, die mehr
als 250 Euro betreffen, müssen mit einem Vorstandsbeschluss
noch einmal "abgesegnet" werden, um gültig zu sein.
Es hat sich als sehr
hilfreich erwiesen, möglichst viele verschiedene Stimmen zu
einem Thema zu hören (vieles ist nicht wirklich Sache des Vorstandes
- und doch enorm wichtig) und dadurch eine größere Öffentlichkeit
zu beteiligen. Stimmberechtigt sind nur Vereinsmitglieder (Ausnahme:
Beirat) - auch wenn jede Interessierte im Prinzip teilnehmen kann.
Vorstand
Möglichst eine Woche
vor dem Koordinierungskreis trifft sich der Vorstand, um die notwendigen
Beschlüsse zu fassen (Mitglieder aufnehmen, Beschlüsse
des Koordinierungskreises bestätigen, "Problemzonen" identifizieren)
vor allem aber, um das nächste Koordinierungskreistreffen vorzubereiten
und aus der Vorbereitung heraus die Einladung zu schreiben. Zudem
ist der Vorstand - sofern nötig - für Personalentscheidungen
zuständig und die Einladung zu Beiratstreffen und Mitgliederversammlungen.
Beirat
Um eine überregionale
Vernetzung zu verbessern, aber auch Beratung zu erhalten, hat sich
der Verein einen Beirat gegeben, der im wesentlichen aus Vertreterinnen
der Gleichstellungsstellen der Region und VertreterInnen kultureller
Institutionen besteht. Beiratsmitglieder können mit 3 Stimmen
im Koordinierungskreis mitstimmen - und werden bei Interesse zum
Koordinierungskreis eingeladen und genau wie dieser informiert.
Beiratsmitglieder werden
der Mitgliederversammlung vorgeschlagen und von dieser bestätigt.
Mitgliederversammlung
Einmal jährlich
mindestens tagt die Mitgliederversammlung - und hat wie überall
dieselben Aufgaben: Annahme oder Ablehnung der Kassenprüfung,
Berichte hören, letzte Entscheidungen über größere
Ausgaben treffen u.ä.
Stammtisch
Weil das alles schrecklich
formal ist, haben wir uns in Bielefeld einen Stammtisch eingerichtet
- er trifft sich jeden ersten Freitag im Monat. Den aktuellen Ort und Zeitpunkt bitte beim frauenkunstforum erfragen. Wenigstens ein Vorstandsmitglied
sollte anwesend sein, so dass Informationen weitergegeben werden
können - auch wenn der eigentliche Zweck ein lockeres Treffen
ist. (Deswegen werden Anfangszeiten z.B. nicht unbedingt wirklich
eingehalten). Dort kann sich jede Frau Informationen holen über
geplante und angedachte Projekte, neue entwickeln, verschiedene
Künstlerinnen treffen etc. - aber es ist kein formelles Treffen:
was passiert, hängt wesentlich von den Anwesenden ab - auch
wieviele es werden, ob Künstlerinnen aus anderen Orten anwesend
sind etc.
Historisches
Der Verein "frauenkunstforum-owl
e.V." wurde im Februar 2002 gegründet. Vorausgegangen ist eine
Aufbauarbeit der Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld (Gabriele
Sonnenberg), die wiederum initiiert wurde aufgrund einer Forschungsarbeit
am Interdisziplinären Frauenforschungszentrum der Universität
Bielefeld (Dr. Irene Below und Susanne Albrecht). Aus der Forschungsarbeit
heraus entstand auch das Projekt "ein-seh-bar - sichtbares Künstlerinnen-Archiv
OWL", in dem sich Künstlerinnen der Region vorstellen.
|